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Der weisse Phoenix -.lux vel ignis.-


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Dieses Thema hat 4 Antworten
und wurde 158 mal aufgerufen
 Dies und Jenes und Anderes
Linearnetrik ( Gast )
Beiträge:

02.02.2008 21:25
Straßenschlachten in Athen Zitat · antworten

Lese gerade von einer Bekannten aus Athen über massive Straßenschlachten zwischen Rechtsradikalen, Punks und der Polizei, die letzten Abend/Nacht dort zu bürgerkriegsähnlichen Zuständen geführt haben müssen. Muß wirklich heftig gewesen sein und ich stelle nun erstaunt fest, daß hierzulande die Nachrichtensendungen nicht ansatzweise darüber berichten und nichtmal im Internet etwas darüber zu finden ist.

Der weisse PHOENIX Offline

Lux vel Ignis Dei
Großmeister


Beiträge: 4.575

03.02.2008 00:47
#2 RE: Straßenschlachten in Athen Zitat · antworten

Na das ist, weil man hier die Leute glauben lassen will, dass nur die Deutschen rechtsorientierte haben.
So kommts mir manchmal vor.

Tolles Thema dazu: hier war neulich ein Aufmarsch von den Rechten. Ca. 200 sollen es gewesen sein. Es gab eine Gegendemo. Linksradikale, Autonome, wie auch immer. Ich verteidige NICHT die Rechten, aber auch NICHT die Linken, denn die Linken haben noch weitergewütet, nachdem die Rechten schon wieder zu Hause waren. Scheiben haben sie eingeschmissen, gepöbelt und randaliert. Das wird aber wohlweislich nicht in den Nachrichten gesagt. Kann ja auch nicht sein, dass man was gegen die Linken sagt - aber die Leute, die es vor Ort mitbekommen haben, die wissen es besser.

Erwähnt wirds aber nie.

++Weil Du die Augen geöffnet hast,
glaubst Du, Du siehst?++

Linearnetrik ( Gast )
Beiträge:

03.02.2008 05:15
#3 RE: Straßenschlachten in Athen Zitat · antworten

Jo, wobei der Begriff "Linke" bei mir anders besetzt ist. Eher eine politische Richtung, die sich für soziale Belange einsetzt, dem puren Gewinnstreben der Wirtschaft etwas menschliches entgegen setzt und seine Bürger nicht überwacht. Demnach würde sind diese Krawallmacher meiner Meinung nach eigentlich eher unpolitisch, nur auf Randale aus und benutzen den linken Deckmantel eher für ihr handeln. Nur weil sie dabei die Gegner der Rechten sind halten sie sich für Linke...
Okay, durch das DDR-Regime und negativen Auswirkungen des Kommunismus ist der Begriff "der Linken" sowieso ramponiert, aber auch da würde ich sagen, daß das nicht "Links" im eigentlichen Sinne gewesen ist, sondern nur eine Politik der Machterhaltung.
Ich glaub jedenfalls, daß die linke Partei für deutlich mehr Leute wählbar wäre, wenn sie nicht aus der SED hervor gegangen wäre und nicht ausgerechnet "Die Linke" heißen würde, was einfach für zu viele ein negativ besetzter Begriff ist.

Der weisse PHOENIX Offline

Lux vel Ignis Dei
Großmeister


Beiträge: 4.575

03.02.2008 10:33
#4 RE: Straßenschlachten in Athen Zitat · antworten

Politik ist sowas, worüber man sich ganz ordentlich streiten kann.
Manche nutzen es als Deckmantel, das stimmt aber ganz genau!
Ich denke, dass es häufig so ist, dass sich die Linken einer Täuschung hingeben (die Parteien). Sie geben vor sozial zu handeln und im Sinne der Menschen, aber das trifft nicht zu und es wird auch nicht zutreffen. Denn das haben sie alle gemein: es sind Politiker. Und nach und nach verlieren alle ihre Ziele aus den Augen. Bestes Beispiel sind die Grünen. 1983 hatten sie ganz andere Ziele als heute. Damals waren sie noch wählbar...Heute fragt man sich, wo die ihren Verstand gelassen haben (wie so mancher Politiker aus verschiedenen Parteien auch). Sei es Abschaltung der AKWs, oder einfach ihre Machtgeilheit.

Ich schweife ab. Aber es ist eben so, dass vieles nie erwähnt wird, weil es den Medien auch nicht in den Kram passt. Denn letztendlich mischen die ordentlich in der Politik mit.

++Weil Du die Augen geöffnet hast,
glaubst Du, Du siehst?++

Linearnetrik ( Gast )
Beiträge:

04.02.2008 02:56
#5 RE: Straßenschlachten in Athen Zitat · antworten

Ja, wobei ich sagen muß, daß gerade in den Sendungen auf WDR 5, die ich vormittags gerne höre, Hörer mit genau dieser Meinung auch zu Wort kommen. Nur ist das leider ein Programm, daß eh nur diejenigen hören, die sich mit sowas etwas befassen - Die Mehrheit will einfach auf Bildzeitungs-Neveau unterhalten werden.

Und klar verlieren Politiker spätestens mit der Machtübernahme ihre alten Ideale aus den Augen, weil sie dann einfach zu sehr in der ganzen Lobbyisten-Clique mit drin hängen und feststellen, daß der ganze Mist da oben mit Verträgen wasserdicht gemacht worden ist, daß man gar keine Chance hat wirklich etwas zu verändern, selbst wenn man wollte - und so beschrängt man sich darauf den politischen Gegner schlecht zu machen um wenigstens damit zu glänzen.


Gestern hab ich dann doch noch auf einer Züricher News-Seite einen kurzen Artikel gefunden : 34 Verletzte und 60 Festnahmen bei Staßenschlachten zwischen Rechtsradikalen und Faschisten in Athen. Verkehr lag lahm und erst in den frühen Morgenstunden kehrte Ruhe ein.

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